Wieder Messerangriff im Calais-Lager - diesmal auf RT-Reporter

Als der Journalist Rob Edwards eine Reportage über einen Polizeiangriff auf Flüchtlingskinder im französischen Migrantencamp Calais vorbereitete, wurde er selber angegriffen – allerdings nicht von Ordnungshütern, sondern von bewaffneten Minderjährigen arabischer Herkunft.

Nach Angaben Edwards, eines Mitarbeiters von RT in Großbritannien, hätten ihn mehrere junge Araber an die Wand gepresst und ihm mit einem Messer gedroht – offensichtlich haben die Teenager ihn ausrauben wollen, so der Reporter.

„Heute Morgen, gegen 10 Uhr, wurde ich von einer Gruppe Teenager umkreist. Zuerst schnorrten sie ein paar Zigaretten, dann begannen sie in meine Taschen zu greifen und drückten mich an die Wand. Einer der Angreifer hatte ein Messer – mit dem fing er an, meine Jacke zu zerschneiden, während ein anderer mir den Mund mit etwas zustopfen wollte“, erzählte Edwards im Anschluss gegenüber RT.

Dem Journalisten sei es aber gelungen, sich loszureißen. Nach Angaben von RT blieb er unversehrt, es sei ihm auch nichts geklaut worden.

Zuvor war berichtet worden, dass die niederländische Regisseurin Maaike Engels und ihr Kollege Teun Voeten am Mittwoch in Calais von mit Messer und Pfefferspray bewaffneten Flüchtlingen angegriffen worden seien.

Inzwischen hatte die Stadtverwaltung des nordfranzösischen Calais angeordnet, das illegale Zeltlager zu räumen. Die Verantwortlichen riefen die Bewohner am Montag dazu auf, in extra eingerichtete Wohncontainer umzuziehen. Cafés und Restaurants auf dem Gelände der illegalen Unterkunft wurden geschlossen. Zudem schickte die Landesregierung schwere Maschinen, um das widerrechtlich aufgebaute Lager abzureißen.

Foto: AFP 2016/ PHILIPPE HUGUEN, Wieder Messerangriff im Calais-Lager - diesmal auf RT-Reporter

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Globist

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