Russlands Wirtschaftsminister erklärt US-Botschafter Privatisierung russischer Aktiva

Russlands Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew hat bei seinem Treffen mit dem US-Botschafter in Russland John Tefft die Möglichkeiten für amerikanische Unternehmen zur Privatisierung von wesentlichen russischen Aktiva erläutert. Auch waren die Sanktionen ein Gesprächsthema.

„Wir haben ein breites Spektrum der russisch-amerikanischen Beziehungen besprochen… Das Treffen hat einen informatorischen Charakter gehabt. Ich habe eine große Anzahl von Fragen erläutert, welche unsere amerikanischen Kollegen interessieren, wie die Perspektiven der Wirtschaftsentwicklung in Russland und die Möglichkeit der Teilnahme von amerikanischen Unternehmen an der Privatisierung“, sagte Uljukajew.

Dabei erwähnte der Minister, dass auch das Thema der Teilnahme von amerikanischen Banken an der Organisation der Privatisierung berührt worden sei. „Ich glaube, dass alle Vorgänge der Privatisierung äußerst transparent sein müssen, äußerst verständlich für jeden Investor. In diesem Zusammenhang ist die Beteiligung qualifizierter Berater sehr wichtig“, fügte er hinzu.

Unter anderem betonte Uljukajew, dass eine ganze Reihe von globalen Banken ihre Bereitschaft geäußert habe, an der Organisation der Privatisierung teilzunehmen.
Außerdem sei bei dem Treffen mit dem US-Botschafter das Thema der Sanktionen erörtert worden.

„Unser gemeinsamer Eindruck und unser Verständnis sind, dass dies natürlich eine beendete Geschichte ist. Und wir würden gerne sehen, dass sie so bald wie möglich endet. Unsere amerikanischen Kollegen verbinden das mit der Umsetzung der Minsker Abkommen, und wir unterstützen dieses Vorgehen völlig. Aber wir betonen, dass dies ein Problem ist, das keine einseitige Lösung haben kann. Wir laden alle zur Lösung dieses Problems mit uns ein“, so der russische Wirtschaftsminister.

Globist

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