Erdogan

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Im Konflikt mit Russland um den abgeschossenen Kampfjet schlägt der türkische Präsident Tayyip Erdogan nun versöhnliche Töne an. Wie er sagt, bedauert er, dass der gegenseitige Handel schrumpft und dass das Leben zweier Piloten Russland mehr wert ist als die Freundschaft mit seinem Land.

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Die AKP-Regierung von Präsident Erdogan geht immer häufiger auch gegen ausländische Journalisten vor. Dies betrifft besonders Kollegen, die einen kurdischen Familienhintergrund haben. Aktuell betrifft der Angriff auf die Presse zwei deutsche Korrespondenten und eine norwegische Journalistin. Einer der deutschen Korrespondenten hatte es gewagt, Angela Merkel eine kritische Frage zur Menschenrechtssituation in der Türkei zu stellen und ihr respektives Schweigen zu dem Thema hinterfragt.

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Die türkische Regierung hat den Terroristen des ISIS/Daesh chemische Waffen zur Verfügung gestellt.

Nach Angaben der „Mukhabarat“ (die syrische Sicherheitsdienste ), gibt es Hinweise darauf, dass die Terroristen chemische Mittel zur Verfügung haben, die sie gegen die Zivilbevölkerung in Syrien und ihre Verteidiger verwenden werden. Das Ministerium sagte, dass die Türkei die Auslieferung von Giftstoffen für die Terroristen der Terrorgruppe „Dzhabhat en-Nusra“ organisiert hat. Momentan befinden sie sich in Azaz.

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Der türkische Präsident Tayyip Erdogan hat zu verstehen gegeben, dass Ankara in Syrien keine Wiederholung der Situation wie beim Einmarsch der internationalen Koalition im Jahr 2003 in den Irak zulassen darf, berichtet Bloomberg.

„Wir wollen in Syrien nicht denselben Fehler wie im Irak begehen“, so Erdogan. Der Präsident verwies darauf, dass sich Ankara im Jahr 2003 geweigert hatte, US-Truppen auf eigenem Staatsgebiet stationieren zu lassen, und der internationalen Koalition nicht beigetreten war, die den irakischen Staatschef Saddam Hussein stürzte.


In der Sendung:

Severiyos Aydin war mit seiner Hilfsorganisation ARAMAIC RELIEF International vor einer Woche in Syrien. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek berichtet er über die Lage vor Ort.

Heute in der Sendung:

Die Beziehung zwischen der Türkei und Russland ist auf dem Tiefpunkt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht von einer Verletzung der Souveränität seines Landes und will sich nicht für den Abschuss der russischen Su-24 entschuldigen. Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt sich sichtlich enttäuscht und bedauert die Reaktion aus Ankara. Doch an einer Eskalation sei es weder Putin noch Erdogan gelegen, so der Publizist und Oberstleutnant a.D., Jürgen Rose.