Euromaidan


In der Sendung:

Der Europarat kritisiert die Ermittlungen zum Brandanschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa am 2. Mai 2014. Dazu ein Kommentar von Jasmin Kosubek. Oleg Musika, ein Überlebender der Katastrophe, berichtet was er am Tag der Tragödie in dem Gewerkschaftshaus erlebte.

„Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden." Jener von Johann Wolfgang von Goethe stammende Satz beschreibt passend die Reaktion des ukrainischen und deutschen Präsidenten Petro Poroschenko und Joachim Gauck sowie des EU-Ratspräsidenten Donald Tusk, während der Schweigeminute für die Opfer des Maidan-Aufstandes.

Wie der ehemalige Ministerpräsidenten der Ukraine, Nikolai Asarow, berichtet, waren es nicht russische, sondern EU-Spitzenbeamte, die dem Land, sollte es sich gegen das Assoziierungsabkommen mit der EU stellen, mit einem Regime-Change drohten. Die US-Regierung soll sich nach Asarows Aussagen, proaktiv dafür eingesetzt haben, den damaligen ukrainischen Präsidenten zu entmachten.

Mit einer von sarkastischer Ironie durchzogenen Initiative wollen einige Duma-Abgeordnete den westlichen Narrativ von der angeblichen „Annexion“ der Krim durch die Russische Föderation im März 2014 persiflieren. Die Duma solle eine Resolution verabschieden, in welcher die "Annexion der DDR durch die BRD" verurteilt werden soll. In der DDR habe es – so die Initiatoren –im Unterschied zur Situation auf der Krim kein Referendum über eine Beendigung der staatlichen Souveränität gegeben.

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Der Westen „ermuntert“ laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow mit allen Mitteln „die Kriegspartei in Kiew“ ihren aggressiven Kurs in der Ostukraine fortzusetzen.