Filmemacher

Die Arbeit von Journalisten steht immer stärker in der Kritik. Oft fehlt es an akribischen und tiefgründigen Recherchen. Auch der Rolle als Kontrollinstanz der Politik wird der Journalismus in Deutschland kaum noch gerecht. "Früher war das anderes", sagt der ehemalige Spiegel-Chefredakteur und Buchautor Dirk Koch. In seinem neuen Buch „Der ambulante Schlachthof oder Wie man Politiker wieder das Fürchten lehrt. Die letzten Geheimnisse der Bundesrepublik“ plaudert der langjährige Spiegel-Journalist aus dem Nähkästchen und liest seinen heutigen Kollegen die Leviten.

Einer der Protagonisten der ZDF-Dokumentation "Machtmensch Putin", die der Mainzer Staatssender kürzlich ausstrahlte, erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Macher des Films. Der junge Russe Juri sagt, die Filmemacher haben ihn dafür bezahlt, vor der Kamera zu lügen.

Offenbar machte sich das ZDF-Team zudem nicht selbst die Mühe in den Donbass zu fahren, sondern entschied sich bei dieser Sache für Outsourcing und beauftragte den russischsprachigen Filmemacher Valery Bobkov.

Prof. Dr. Norman Paech ist Professor für Verfassungs- und Völkerrecht i.R. der Universität Hamburg und ehemaliger Bundestagsabgeordneter. Im Auftrag der Linksfraktion erstellte er ein Gutachten über den Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte in Syrien, in dem er die rechtlichen Grundlagen, auf die sich die Bundesregierung beruft, analysierte. Sein Fazit: die rechtliche Begründung der Bundesregierung ist „unhaltbar“ und die Entsendung der Bundeswehr „ein schwerer Verstoß gegen geltendes Völker- und Verfassungsrecht“. Jasmin Kosubek sprach mit Prof. Dr.


In der Sendung:

Elsa Rassbach, politische Aktivistin bei Code Pink, Filmemacherin und Mitbegründerin der Drohnen-Kampagnen, zum „Drohnenkrieg aus Ramstein“

Stephan Ossenkopp, Mitglied bei Bürgerrechtsbewegung Solidarität und Schiller-Institut, zum Thema „Isolation Russlands? Aber nur aus Sicht des Westens“