Genf

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Die Situation in Syrien spannt sich weiter an, schreibt die Zeitung "Kommersant" am Montag, den 08.02. Die jüngste Gesprächsrunde zwischen Vertretern des Präsidenten Baschar al-Assad und seinen Gegnern in Genf ist gescheitert, und die Regierungstruppen weiten mithilfe der russischen Luftwaffe ihre Offensive aus.

Inzwischen dringen sie in Richtung Aleppo, der zweitgrößten Stadt Syriens, vor.

Gleichzeitig ist offenbar eine neue Flüchtlingswelle ausgebrochen: Zehntausende Zivilisten haben sich aus Aleppo in Richtung der Grenze zur Türkei aufgemacht.

Eine von Saudi-Arabien finanzierte syrische Rebellengruppe verweigert die Friedensverhandlungen in Genf und kritisiert die US-Amerikaner, dass sie mittels der Friedensgespräche Bashar al-Assad erlauben an der Macht zu bleiben. RT sprach mit Said Arikat, früherer UN-Sprecher für den Irak. Laut seiner Einschätzung haben die Oppositionsgruppen in Syrien kein Interesse an einer friedlichen Lösung.

Foto: Quelle: Reuters, Die saudi-finanzierte syrische Opposition zeigt eher ein geringes Interesse an Friedensgesprächen