IS

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Während sich Russland kein Blatt vor den Mund nimmt und den Hauptfeind der Christenwelt beim Namen nennt sowie ihn zur selben Zeit gnadenlos bekämpft, verschwenden Kritiker des russischen Vorgehens ihre Zeit in Gesprächen über moderaten Islamismus und das Nichtkennen des Korans, wie der Journalist Ivan Rioufol in einem Le Figaro-Kommentar äußerte.

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Die Russische Föderation hat dem UN-Sicherheitsrat Unterlagen vorgelegt, die aufzeigen, wie die Türkei den sogenannten "Islamischen Staat" (IS) mit Waffen und militärischem Gerät versorgt. Laut Aussagen des UN-Gesandten Russlands, Witali Tschurkin, beaufsichtigt der türkische Geheimdienst MIT die Lieferungen an den IS.

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Die Kölner Polizei hat den deutschen Staatsangehörigen Shahid Ilgar Oclu S. festgenommen. Er soll von Terroristen in Syrien ausgebildet worden sein.

Nach den Angaben der Bundesanwaltschaft hatte sich der 25-Jährige zwischen November und Mitte Dezember 2013 in Syrien aufgehalten. Zunächst soll er bei der Miliz „Junud al-Sham“ eine Kampfausbildung durchlaufen haben, anschließend sei er zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ übergewechselt. Im Dezember 2013 kehrte S. Nach Deutschland zurück.

Das Außenministerium in Oslo hatte im Juli 2015 eine Studie in Auftrag gegeben, die analysieren sollte, inwieweit die Türkei tatsächlich in den Ölhandel mit dem selbsternannten "Islamischen Staat" (IS) involviert ist. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass ein Großteil des vom IS verkauften Öls in die Türkei geht. Auf Anfrage von RT hielt sich das norwegische Außenministerium mit weiteren Schlussfolgerungen zurück und verwies darauf, dass die Analyse nur die Meinung der Verfasser wiedergibt.

Die vierköpfige Familie Nykonchuk kommt ursprünglich aus Donezk und lebt seit einem halben Jahr in einer kleinen Gemeinde in Unterfranken. Sowohl die Eltern wie auch die Kinder haben sich bereits in der Gemeinde gut integriert. Doch nun droht der Familie die Abschiebung nach Spanien. Die ehrenamtliche Betreuerin und Deutschlehrerin Lena Schuster startete daraufhin eine Online-Petition, die bereits über 70.000 Menschen unterstützen.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier versichert, der von der Regierung angestrebte Bundeswehreinsatz in Syrien stehe „auf sicherem völkerrechtlichen Boden“. Doch zahlreiche Kritiker weisen darauf hin, dass die syrische Regierung nicht um den Einsatz gebeten hat und es sich somit um einen völkerrechtswidrigen Krieg handelt. Darüber hinaus liegt für den Militäreinsatz in Syrien auch kein UN-Mandant vor.

Heute in der Sendung:

Die Beziehung zwischen der Türkei und Russland ist auf dem Tiefpunkt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht von einer Verletzung der Souveränität seines Landes und will sich nicht für den Abschuss der russischen Su-24 entschuldigen. Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt sich sichtlich enttäuscht und bedauert die Reaktion aus Ankara. Doch an einer Eskalation sei es weder Putin noch Erdogan gelegen, so der Publizist und Oberstleutnant a.D., Jürgen Rose.

In der Sendung: In der heutigen Mediengesellschaft geht ohne PR meist gar nichts mehr. Das hat auch der IS verstanden und gibt für seine Anhänger und Sympathisanten seit über einem Jahr das monatliche Online-Magazin „Dabiq“ heraus. Maria Janssen sprach mit Christian Thuselt, Lehrbeauftragter an der Uni Erlangen-Nürnberg, über die Terrorpropaganda.

RT-Reporterin Maria Janssen spricht mit der investigativen Journalistin und Publizistin Nasran Pasra über terroristische Netzwerke in Europa und im Nahen Osten.

Montag, Mittwoch und Freitag – 19.30 Uhr

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