Jean-Claude Juncker

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Italien verdient Respekt und niemand darf es laut Ministerpräsident Matteo Renzi von außen verwalten. Zuvor hatte Italien das Vorhaben der EU blockiert, der Türkei drei Milliarden Euro als Flüchtlingshilfe zur Verfügung zu stellen.

Europa dürfe keine „Regelsammlung“ sein, da Europa vor allem „Persönlichkeit, Kultur und Ideale“ sei, erklärte Renzi am Samstag.

„Italien muss gehört und verstanden werden. Die Zeit, in der jemand glaubte, dass das Land von außen gesteuert werden kann, ist zu Ende. Wir verdienen Respekt.“


Am 13. bis 17. Juli findet die zehnte TTIP-Verhandlungsrunde in Brüssel statt. Europäische Regierungsmitglieder betonen immer wieder, dass Interessen der Bürger für sie an erster Stelle stehen. Der Redaktion von Der Fehlende Part liegt ein Brief vor, der diese Aussagen anzweifeln lässt. Wessen Interessen vertritt das umstrittene Transatlantische Abkommen wirklich und was verbirgt sich hinter den juristischen Ausdrücken wie „Investor-Staat-Schiedsverfahren“?


In der Sendung:

Jochen Scholz, Oberstleutnant der Bundeswehr a.D., erläutert, was es mit den Plänen des EU-Kommissionschefs Jean-Claude Juncker, eine „gemeinsame EU-Armee“ auf die Beine zu stellen, auf sich hat.

Immer wieder steht die US-Regierung unter Verdacht politische Feindbilder an Hollywood zu delegieren. Dabei lässt sich das Zentrum US-amerikanischer Filmindustrie gerne inspirieren, wie auch im Serienhit „House of Cards“ oder Kinofilm „The Interview“.

In der Sendung:
Soll die NATO Verstärkung bekommen? Jean-Claude Juncker spricht sich für eine EU-Armee aus
Maria Janssen und ihr Team von politischen Aktivisten berichten aus der Ukraine über ihre Hilfsaktion für die Menschen in Donezk
Said Ahmed Arif, Imam und Islamischer Theologe zum Thema „Kann man islamkritisch ohne islamfeindlich zu sein?“

Der Untersuchungsausschuss des Europäischen Parlaments über dubiose Steuersparmodelle in der EU steht kurz vor seiner Einsetzung. In dessen Fokus befindet sich der aktuelle EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker. Er soll maßgeblich Gesetze ermöglicht haben, die es Konzernen erlaubten, ihre Steuerlast über Briefkastenfirmen auf bis zu ein Prozent zu drücken.