Jugoslawien

Heute jährt sich der NATO-Angriff auf Jugoslawien zum 17. Mal. Am 24. März 1999 beschloss die NATO ohne UN-Mandat und unter dem Vorwand, es gelte eine humanitäre Katastrophe abzuwenden, militärisch in den Kosovo-Konflikt einzugreifen und Jugoslawien zu bombardieren. Zu diesem traurigen Jubiläum präsentiert RT Deutsch eine Sondersendung von Der Fehlende Part.

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Das Spezialgebiet von Dirk Pohlmann sind Geheimdienstoperationen der USA. Sein Dokumentarstreifen „Täuschung - Die Methode Reagan“ wurde beim Filmfestival in St. Petersburg ausgezeichnet. Und gerade wegen dieses Filmes bekam er Probleme mit seinen Auftraggebern. Ein Gespräch über Medienfreiheit, Internet und unendlichen Kalten Krieg.

Herr Pohlmann, Sie beschäftigen sich als Dokumentarfilmer schwerpunktmäßig mit Geheimdienstoperationen, vor allem im Kalten Krieg. Geheimdienstler gelten allgemein als nicht besonders gesprächig. Wie geht man da vor?


Heute in der Sendung:

Mysteriöse Todesfälle rund um oppositionelle Politiker in der Ukraine, häufen sich. Nun starb auch der Sohn des ehemaligen Präsidenten. Sichert sich die Kiewer Regierung die Herrschaft mit gezielten Tötungen von Oppositionellen?

Tanja Jakobi, Journalistin, zum Thema „16. Jahrestag der NATO-Angriffe auf Jugoslawien und wie diese ihren Job als Journalistin und Alltag verändert hat.


Minsker Gespräche – zum Scheitern verurteilt oder zum Erfolg verpflichtet? [E 63]

Rainer Rupp, ehem. Geheimagent und Publizist sowie Prof. Heinemann-Grüder, Politikwissenschaftler an der Universität Bonn, zu den neuen Minsker Friedensgesprächen