Kritik

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Der Ton zwischen den NATO-Partnern Türkei und USA wird rauer. In einer Rede, die mit den Worten „Hey, Amerika“ begann, beschuldigte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan die USA, Mitschuld am Blutbad in Syrien zu tragen, da Washington nicht auf die Warnungen aus Ankara gehört habe und sich weigere, die syrisch-kurdische „Demokratische Unionspartei“ (PYD) und deren „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG) zu Terrororganisationen zu erklären. Zudem warf er den USA "Prinzipienlosigkeit" vor.

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Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), hat auf die Kritik aus dem Bundestag an den russischen Angriffen auf Terroristen in Syrien reagiert.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), hatte das Vorgehen Russlands in Syrien als „Ausdruck eines brutalen Zynismus der Moskauer Politik“ bezeichnet.

Die Arbeit von Journalisten steht immer stärker in der Kritik. Oft fehlt es an akribischen und tiefgründigen Recherchen. Auch der Rolle als Kontrollinstanz der Politik wird der Journalismus in Deutschland kaum noch gerecht. "Früher war das anderes", sagt der ehemalige Spiegel-Chefredakteur und Buchautor Dirk Koch. In seinem neuen Buch „Der ambulante Schlachthof oder Wie man Politiker wieder das Fürchten lehrt. Die letzten Geheimnisse der Bundesrepublik“ plaudert der langjährige Spiegel-Journalist aus dem Nähkästchen und liest seinen heutigen Kollegen die Leviten.

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Im Streit über den Giftmord an dem Kremlkritiker Alexander Litwinenko hat der russische Botschafter in Großbritannien, Alexander Jakowenko, den Prozess in London heftig kritisiert.

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Der ehemalige TAGESSCHAU-Redakteur Volker Bräutigam hat Programmbeschwerde gegen die ARD eingereicht. Begründung: Die ARD hätte erneut eine inkorrekte und verzerrte Meldung über ein Bombardement eines Gefängnisses in Syrien durch russische Kampfflugzeuge ohne weitere Eigenrecherche verbreitet. Zudem wirft Bräutigam der ARD die Verharmlosung von islamistischen Terroristen sowie die Instrumentalisierung der Hungerkrise in Madaja vor. Hier ist die Beschwerde im Wortlaut.

Das Boulevard-Blatt BILD veröffentlichte am 14. Januar den Artikel „BILD erklärt die Hunger-Hölle von Madaja“. Darin wird behauptet, dass es sich bei den von RT interviewten Flüchtlingen um „Schauspieler des Assad-Regimes“ handle. Ein angeblich von BILD befragter Arzt in Madaja wird in dem Artikel mit der Aussage zitiert: „Der RT-Bericht ist eine Farce“. RT befragte daraufhin den Sprecher des Roten Kreuzes und machte den Arzt ausfindig. Beide widersprechen der Darstellung von BILD.

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In Februar 2014 überfiel der IS ein assyrisches Dorf in Nord-Osten Syriens und nahm mehrere Menschen in Geiselhaft. Einige der Geiseln konnten freigekauft werden und flohen danach nach Deutschland. Doch die Freude, im saarländischen Saarlouis Sicherheit vor dem IS-Terror gefunden zu haben, währte nur kurz. Bald mussten die ehemaligen IS-Geiseln feststellen, dass einer ihrer ehemaligen IS-Entführer nur wenige Kilometer von ihnen entfernt, völlig unbehelligt lebt. RT Deutsch-Reporter Nicolaj Gericke war vor Ort und sprach mit einer der ehemaligen Geiseln.

Mit Beginn des Jahres ist das Freihandelsabkommen zwischen EU und Ukraine in Kraft getreten. Da mit Inkrafttreten des Abkommens EU-Güter über die Ukraine zollfrei nach Russland eingeführt werden könnnen, stellte Russland den Freihandel mit der Ukraine ein. Ein angespanntes Verhältnis herrscht auch beim Thema Gas. Der Energiestreit zwischen der Ukraine und Russland droht erneut zu eskalieren. Die Minsker-Friedensgespräche scheinen ebenfalls zu stagnieren.

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