Lügenpresse

Unter dem Motto „Die 4. industrielle Revolution“ findet im idyllischen schweizerischen Städtchen Davos erneut das Weltwirtschaftsforum statt. Unter den Teilnehmern dominieren ausgewählte Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft. Hier werden wichtige Themen diskutiert und Entscheidungen getroffen, oft unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das alljährlich organisierte Treffen steht daher regelmäßig in Kritik und bietet immer wieder Anlass zu öffentlichen Protesten. RT-Moderatorin Jasmin Kosubek spricht mit Prof. Dr.

In der Sendung:

Konstantin Manaev ist ein junger Nachwuchskünstler aus Moskau und spielt bereits seit seinem 7. Lebensjahr Cello. Er hat sich über das renommierte Moskauer Konservatorium schnell als feste musikalische Größe etabliert und gastiert als Solist in den bekanntesten Konzerthäusern der Welt. Für RT Deutsch wirft er seinen ganz eigenenBlick auf die deutsch-russischen Beziehungen.

Einer der Protagonisten der ZDF-Dokumentation "Machtmensch Putin", die der Mainzer Staatssender kürzlich ausstrahlte, erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Macher des Films. Der junge Russe Juri sagt, die Filmemacher haben ihn dafür bezahlt, vor der Kamera zu lügen.

Offenbar machte sich das ZDF-Team zudem nicht selbst die Mühe in den Donbass zu fahren, sondern entschied sich bei dieser Sache für Outsourcing und beauftragte den russischsprachigen Filmemacher Valery Bobkov.

share

Kurz vor dem EU-Gipfel, auf dem die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland beraten wurde, hat das ZDF in der Doku »Machtmensch Putin« schwere Anschuldigungen erhoben. Bis zu 30.000 russische Soldaten seien in der Ukraine im Einsatz, behauptete ein »Kronzeuge«. Jetzt fliegt auf: Die Macher auf dem Lerchenberg haben kräftig manipuliert.

share

Weltweit, und so auch in Deutschland, tobt der Meinungskampf der etablierten Medien gegen alternative Kanäle. Während die etablierten Medien sich meist dem Vorwurf der "Lügenpresse" ausgesetzt sehen, werden alternative Medien oft als "Propaganda" verunglimpft. RT Deutsch sammelt Stimmen zu dieser Auseinandersetzung. Bereits vor einem Jahr präsentierte RT-Journalist Peter Lavelle seine Sicht der Dinge. Der Text hat bis heute nichts an seiner Aktualität eingebüßt.


In der Sendung:

Daniele Ganser, Schweizer Historiker und Friedensforscher, im Gespräch über den kürzlich erschienenen Dokumentarfilm „Die dunkle Seite der Wikipedia“.

Markus Gärtner, Publizist, stellt im Skype-Interview sein neuestes Buch „Lügenpresse“ vor. Dort belegt er die seit Jahren andauernde Manipulation der Leser an Hunderten von Beispielen.

Montag, Mittwoch und Freitag – 19.30 Uhr


DER FEHLENDE PART

In der Sendung:

Mark Bartalmai via Skype zur aktuellen Situation nach dem gestrigen Beschuss des Flughafens

Rainer Hachfeld, Karikaturist aus Berlin, zum Paris-Attentat und Satire

Maren Müller, Vorsitzende der Ständigen Publikumskonferenz, zu aktuellen Falschberichten und Fotoshop-Fauxpas der öffentlich-rechtlichen „Lügenpresse“

share

Der WDR hat am letzten Sonntag, in einem Bericht über die Münchner-Sicherheitskonferenz den ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan, mit dem Satz zitiert, der Sicherheitsrat sei durch die derzeitige Konfrontation Russlands mit den westlichen Ländern blockiert. Tatsächlich hat Kofi Annan in seinem Beitrag Russland mit keinem Wort erwähnt und seine Rede begrenzte sich ausschließlich auf die Situation im Nahen Osten. Dies belegen Tonaufnahmen und Redeprotokolle.

Seiten