Nahost

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Der türkische Präsident Tayyip Erdogan hat zu verstehen gegeben, dass Ankara in Syrien keine Wiederholung der Situation wie beim Einmarsch der internationalen Koalition im Jahr 2003 in den Irak zulassen darf, berichtet Bloomberg.

„Wir wollen in Syrien nicht denselben Fehler wie im Irak begehen“, so Erdogan. Der Präsident verwies darauf, dass sich Ankara im Jahr 2003 geweigert hatte, US-Truppen auf eigenem Staatsgebiet stationieren zu lassen, und der internationalen Koalition nicht beigetreten war, die den irakischen Staatschef Saddam Hussein stürzte.

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Die Stimmung in den Vorstandsetagen ist mies. Ob die Weltwirtschaft in diesem Jahr zum Wachstum zurückkehrt, gilt längst nicht als sicher. Auch bei Gewinnprognosen sind die Konzernchefs vorsichtig.

Weniger als ein Drittel, nur 27 Prozent aller Vorstände der weltgrößten Konzerne sehen die Weltwirtschaft in den nächsten zwölf Monaten auf einem aufsteigenden Ast. Im Vorjahr waren das noch 37 Prozent. Das geht aus der jährlichen PwC-Umfrage anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos hervor.

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Ob die „Wir-Schaffen-Das“-Parolen bei den rasant steigenden Flüchtlingszahlen wohl noch realitätsnah sind? Der Internationale Währungsfonds sieht da schwarz: In nächster Zeit könnten bis zu 12 Millionen Syrer als Flüchtlinge nach Europa aufbrechen.

Das Boulevard-Blatt BILD veröffentlichte am 14. Januar den Artikel „BILD erklärt die Hunger-Hölle von Madaja“. Darin wird behauptet, dass es sich bei den von RT interviewten Flüchtlingen um „Schauspieler des Assad-Regimes“ handle. Ein angeblich von BILD befragter Arzt in Madaja wird in dem Artikel mit der Aussage zitiert: „Der RT-Bericht ist eine Farce“. RT befragte daraufhin den Sprecher des Roten Kreuzes und machte den Arzt ausfindig. Beide widersprechen der Darstellung von BILD.

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Die wachsende Anzahl der Flüchtlinge aus Syrien ist auf die Aktivitäten der Regierung in Ankara zurückzuführen, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa mitteilte.

„Gerade die von der heutigen türkischen Führung betriebene Politik der Nichtverhinderung und Begünstigung gegenüber verschiedenen radikalen und Terrorgruppierungen in Syrien hat dazu beigetragen, dass dort Gewalt und Extremismus am Rande der Höhlenbarbarei herrschen“, sagte Sacharowa.

In der Sendung: In der heutigen Mediengesellschaft geht ohne PR meist gar nichts mehr. Das hat auch der IS verstanden und gibt für seine Anhänger und Sympathisanten seit über einem Jahr das monatliche Online-Magazin „Dabiq“ heraus. Maria Janssen sprach mit Christian Thuselt, Lehrbeauftragter an der Uni Erlangen-Nürnberg, über die Terrorpropaganda.

RT-Reporterin Maria Janssen spricht mit der investigativen Journalistin und Publizistin Nasran Pasra über terroristische Netzwerke in Europa und im Nahen Osten.

Montag, Mittwoch und Freitag – 19.30 Uhr


Dr. Kevin Barrett ist Islamwissenschaftler und einer der schärfsten Kritiker des so genannten "Krieges gegen den Terror". Mit Jasmin Kosubek spricht er über die systematische Destabilisierung ganzer Länder, die zum Ziel hat, eine neue globale Weltordnung zu etablieren, die von Washington und den westlichen Finanzzentren dominiert werden soll.


In Abstimmung mit der syrischen Regierung hat Russland eine Militäroperation in dem Bürgerkriegsland begonnen. Im Studio spricht RT Deutsch-Reporter Nicolaj Gericke mit Said Dudin, dem Gründer von One World Media, über die Unterstützung krimineller Banden und Terrororganisationen durch die NATO und die neue Rolle Saudi-Arabiens in dem Konflikt.

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