Nicolaj Gericke

Die Gründe für die heutige Situation der Kurden reichen bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zurück. Ohne eigenen Staat lebt das Volk in Syien, im Irak, im Iran und der Türkei als Minderheit. 1987 gründete sich die Kurdische Arbeiterpartei PKK, bald darauf begann sie den bewaffneten Kampf. In vielen Kurdengebieten herrschen heute bürgerkriegsähnliche Zustände. Vor allem auf türkischem Staatsgebiet treten immer wieder Spannungen zwischen Türken und Kurden auf, welche sich sogar bis nach Deutschland verlagern.

Die Türkei ist das wichtigste Transitland für Flüchtlinge und spielt bei der Regulierung der Flüchtlingskrise eine zentrale Rolle. RT-Reporter Nicolaj Gericke fasst zusammen, warum der Aktionsplan, den die EU mit der Türkei geschlossen hat, höchste Priorität hat.

Die langwierigen Gespräche beim EU-Gipfel haben gezeigt, dass innerhalb der EU bei vielen Schlüsselfragen Uneinigkeit herrscht. „Es existiert praktisch keine Solidarität“ sagt die Abgeordnete im Europaparlament Dr. Cornelia Ernst (Die Linke) im Gespräch mit RT-Moderatorin Jasmin Kosubek.

Die Arbeit von Journalisten steht immer stärker in der Kritik. Oft fehlt es an akribischen und tiefgründigen Recherchen. Auch der Rolle als Kontrollinstanz der Politik wird der Journalismus in Deutschland kaum noch gerecht. "Früher war das anderes", sagt der ehemalige Spiegel-Chefredakteur und Buchautor Dirk Koch. In seinem neuen Buch „Der ambulante Schlachthof oder Wie man Politiker wieder das Fürchten lehrt. Die letzten Geheimnisse der Bundesrepublik“ plaudert der langjährige Spiegel-Journalist aus dem Nähkästchen und liest seinen heutigen Kollegen die Leviten.

Der Preis für Rohöl ist seit Mitte 2014 um mehr als 76 Prozent gefallen. Für viele erdölexportierenden Länder sind Erlöse aus dem Ölverkauf für den Ausgleich des Staatshaushalts existenziell. Zahlreiche Ölkonzerne erwirtschaften momentan keine Gewinne. Ob diese Entwicklung Gefahren in sich birgt, wer für den sinkenden Ölpreis verantwortlich ist und wer von der Lage profitiert, überprüft RT-Reporter Nicolaj Gericke. Er sprach mit dem Publizisten und Mitherausgeber der Nachdenkseiten Jens Berger über die Situation auf den internationalen Ölmärkten.

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In Februar 2014 überfiel der IS ein assyrisches Dorf in Nord-Osten Syriens und nahm mehrere Menschen in Geiselhaft. Einige der Geiseln konnten freigekauft werden und flohen danach nach Deutschland. Doch die Freude, im saarländischen Saarlouis Sicherheit vor dem IS-Terror gefunden zu haben, währte nur kurz. Bald mussten die ehemaligen IS-Geiseln feststellen, dass einer ihrer ehemaligen IS-Entführer nur wenige Kilometer von ihnen entfernt, völlig unbehelligt lebt. RT Deutsch-Reporter Nicolaj Gericke war vor Ort und sprach mit einer der ehemaligen Geiseln.

Aktham Suliman, Journalist und ehemaliger Al Jazeera-Korrespondent, spricht über die Auflösung der Diplomatie zwischen Saudi-Arabien und dem Iran. Welche Auswirkungen haben die neuen Spannungen auf den Konflikt in Syrien?

Andreas Popp von der Wissensmanufaktur diskutiert mit Nicolaj Gericke über das Parteiensystem in Deutschland. Dabei hält er eine von ihm diagnostizierte "Volksverdummung" für den Ursprung zahlreicher gesellschaftlicher Probleme. Allerdings hat Popp auch einen Lösungsvorschlag parat.

Die vierköpfige Familie Nykonchuk kommt ursprünglich aus Donezk und lebt seit einem halben Jahr in einer kleinen Gemeinde in Unterfranken. Sowohl die Eltern wie auch die Kinder haben sich bereits in der Gemeinde gut integriert. Doch nun droht der Familie die Abschiebung nach Spanien. Die ehrenamtliche Betreuerin und Deutschlehrerin Lena Schuster startete daraufhin eine Online-Petition, die bereits über 70.000 Menschen unterstützen.

In der Sendung:
Der IWF„rettet“ mal wieder die Ukraine vor der Pleite, und ist dafür sogar bereit seine Kreditregeln zu ändern. Jasmin Kosubek spricht mit dem Publizisten und Buchautor Ernst Wolff über die ominöse Politik des IWF in der Ukraine.

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