Rebellen

Zahlreiche US-Funktionäre, darunter Außenminister John Kerry, werten Russlands Entscheidung, einen Großteil seiner Truppen aus Syrien abzuziehen, als positives Zeichen. Anders sehen es einige der Falken jenseits des Atlantiks. Der General der US-Streitkräfte Robert Neller sieht in Russlands Rückzug eine Chance, US-nahen Rebellengruppen zum Vormarsch zu verhelfen. Die RT-Reporterinnen Gayane Chichakyan und Anissa Naouai analysieren die westlichen Reaktionen auf Russlands Truppenabzug.


Nach den Terroranschlägen am vergangenen Freitag ist Frankreich im Ausnahmezustand und die Militarisierung des Landes schreitet voran. Der französische Präsident François Hollande rief umgehend Notstand aus und erklärte, dass dieser mindestens drei Monate wirksam sein wird. Währenddessen warnt der französische Premierminister Manuel Valls vor weiteren Terroranschlägen im Land.

Vor mehreren Wochen begann die Syrische Armee, zusammen mit der Hisbollah, eine Offensive in der Rebellen-Hochburg Zabadani vor der libanesischen Grenze. Von allen Seiten umzingelt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die von Al-Kaida nahestehenden Milizen gehaltene Stadt fallen wird. Nach einer gescheiterten Waffenruhe bombardieren die sogenannten moderaten Rebellen nun die Großstadt Latakia an der syrischen Küste mit dem einzigen Ziel, Zivilisten für ihre Nähe zur Regierung zu bestrafen.


In der Sendung:

Ukraine - Ein deutscher Widerstandskämpfer im Donbass

Warum der Frieden keine Massen bewegt

100 NVA-Generäle rufen zu Kooperation mit Russland auf

Libysche Armee schießt MIG-Kampfflugzeug der Rebellen ab


Heute in der Sendung:

Aktham Suliman, ehemaliger al-Jazeera-Korrespondent, über den Vormarsch der syrischen Rebellen und die westliche Berichterstattung

Gaza-Krieg: Soldaten der israelischen Armee (IDF) berichten, wie sie dazu aufgefordert wurden, das Feuer gegen die Zivilbevölkerung zu eröffnen. Der entsprechende Befehl lautete: “Haltet auf jeden, der wagt, seinen Kopf zu zeigen oder der nicht gerade unschuldig aussieht“