Sicherheit

Seit heute findet in München die 52. Sicherheitskonferenz statt. Die unter dem Motto „Frieden durch Dialog“ ins Leben gerufene Konferenz setzt sich offiziell zum Ziel, militärische Konflikte durch Dialog zu vermeiden. Etwa 450 hochranginge Entscheidungsträger aus aller Welt versammeln sich in München, um sicherheitspolitische Themen zu diskutieren. Doch wird dieses Forum seinem ursprünglichen Gründungszweck noch gerecht? Der CDU-Politiker Willy Wimmer meint: „Die Münchener Sicherheitskonferenz hat jeden konstruktiven Charakter verloren“.

Nach den Übergriffen in Köln geht es nun für Staat und Gesellschaft darum, sich umso mehr für Recht und Sicherheit im Lande einzusetzen, so die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Högl. Sie ist gegen „Rabatt“ für etwaige ausländische Täter und für AfD-Beobachtung durch Verfassungsschutz. Ein Interview.


In der Sendung:

Horst Teltschick, Unterzeichner des Appells "Nie wieder Krieg in unserem Namen" sowie einstiger Berater von Helmut Kohl und neun Jahre Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz sagt im Gespräch mit RT Deutsch: „Die NATO hatte im Kalten Krieg mehr Verständnis für russische Sicherheitsinteressen als heute.“

RT-Reporter Nicolaj Gericke interviewt die palästinensische Breakdance Gruppe „Camps Breakers“. Deren Plädoyer: „Gaza ist mehr als nur Zerstörung und Krieg.“

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Lawrow Russland muss laut Budapester Memorandum Umstutz in Kiew nicht anerkennenDas Budapester Memorandum, mit dem drei Atommächte vor 20 Jahren der Ukraine Sicherheit garantiert haben, verpflichtet Russland nicht dazu, den Staatsstreich in der Ukraine anzuerkennen, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow beim Außenministertreffen der OSZE in Basel äußerte.