Su-24

Alles begann damit, dass RT die BILD höflich anschrieb und um einen Kommentar zu einem Twitter-Beitrag von BILD-Reporter Julian Röpcke bat. Dieser hatte kurz vor dem Abschuss der SU24 davon gesprochen, dass nach seinen Informationen "russische Kampfflieger bald eine böse Überraschung erleben werden." Röpcke antwortete sachlich und gestand ein, dass es sich dabei um Falschmeldung handelte. Doch dann wurde es höchst unprofessionell. Chefredakteur von BILD.de Julian Reichelt schaltete sich ein.


Die neugegründete Volkspartei hat Strafanzeige gegen die Bundesregierung wegen der völkerrechtswidrigen Vorbereitung eines Angriffskrieges gegen die Arabische Republik Syrien gestellt. Stephan Weber, Vorsitzender der Volkspartei, erklärt gegenüber RT Deutsch warum dieser Einsatz keine völkerrechtliche Grundlage hat.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier versichert, der von der Regierung angestrebte Bundeswehreinsatz in Syrien stehe „auf sicherem völkerrechtlichen Boden“. Doch zahlreiche Kritiker weisen darauf hin, dass die syrische Regierung nicht um den Einsatz gebeten hat und es sich somit um einen völkerrechtswidrigen Krieg handelt. Darüber hinaus liegt für den Militäreinsatz in Syrien auch kein UN-Mandant vor.

Heute in der Sendung:

Die Beziehung zwischen der Türkei und Russland ist auf dem Tiefpunkt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht von einer Verletzung der Souveränität seines Landes und will sich nicht für den Abschuss der russischen Su-24 entschuldigen. Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt sich sichtlich enttäuscht und bedauert die Reaktion aus Ankara. Doch an einer Eskalation sei es weder Putin noch Erdogan gelegen, so der Publizist und Oberstleutnant a.D., Jürgen Rose.


In der Sendung:

Der Abschuss eines russischen Jets vom Typ Su-24 im syrischen Luftraum durch die türkische Armee, wirft einen Schatten auf die Beziehung zwischen Russland und der Türkei. Russlands Präsident Wladimir Putin spricht von einem „Stoß in den Rücken“ und kündigt ernsthafte Konsequenzen an.

RT Deutsch-Reporter Nicolaj Gericke sprach mit dem Bundestagsabgeordneten Alexander Neu (Die Linke) über die Hintergründe dieses politisch äußerst aufgeladenen Falls.