Syriza

share

Griechenland hat seinen ersten umfassenden Privatisierungsdeal über den Verkauf von 14 regionalen Flughäfen mit dem deutschen Unternehmen Fraport abgeschlossen. Immer wieder hatten bereits im Vorfeld internationale Gläubiger die Regierung in Athen dazu aufgefordert, neoliberale Wirtschaftsstrukturen zur Privatisierung staatlicher Einrichtungen einzuführen, um im Gegenzug einen von der Troika in Aussicht gestellten Rettungsfonds in Höhe von 86 Milliarden Euro zu erhalten.


Das Volk kann wählen, wie es will. Trotz des klaren Ausgangs des Referendums in Griechenland muss sich die Regierung von Alexis Tsipras nun dem Diktat der Euro-"Familie" beugen. Das Linksbündnis Syriza steht vor dem Zusammenbruch, während Finanzminister Wolfgang Schäuble beweist, wie wenig man in der Euro-Gruppe von Demokratie hält. RT Deutsch-Reporter Nicolaj Gericke mit einem Kommentar zu den aktuellen Entwicklungen.


In der Sendung:

Hauke Ritz, Geschichtsphilosoph, zum Thema “Die Amerikanisierung Deutschlands, auch über linke Strömungen“

„Elektromaidan“: Neue Farbrevolution in Armenien?

Vertrauen der US-Bürger in Polizei und Vollzugswesen auf dem Tiefststand

Endziel Sturz der Syriza-Regierung? Die bizarre Verhandlungsstrategie der EU-Elite

Montag bis Freitag, 19.30 Uhr


Thomas Fasbender, Betreiber des Portals Deutsch-Russische Wirtschaftsnachrichten, zum Thema „Wie ist die Stimmung vor Ort - Bleibt die Ideologie, sobald es um natürliche Ressourcen geht auf der Strecke?

In Athen versammelten sich heute tausende Demonstranten, um gemeinsam mit dem Linksbündnis Syriza gegen die Austeritäts-Politik der EU zu protestieren. Gleichzeitig trafen sich die Spitzen der EU, um über die Zukunft Griechenlands in der EU und Eurozone zu beraten.

Thomas Fasbender, Autor und Journalist zum Thema „Wenn das Nachrichten sein sollen, was ist dann überhaupt Kommentar? Oder gar Meinung?“

Nikos Athanassiadis, Vertreter der Syriza Berlin zum Thema „Schon alle Hoffnungen tot? Oder will man die Hoffnungen tot machen?“

Die Nationale Sicherheitsberaterin des US-Präsidenten bezeichnet Netanjahus baldigen Besuch als „destruktiv“. Und Obama kommt erst gar nicht?

share

Jochen Bittner, seines Zeichens Politik-Redakteur der ZEIT und ironiefreier Kläger gegen DIE ANSTALT, hat am 29. Januar ein Propaganda-Pamphlet unter dem Titel „Putins Trojaner“ veröffentlicht. Alleiniges Hassobjekt ist der griechische Ministerpräsident Tsipras und seine Dialogbereitschaft mit Moskau. Eine Erwiderung in ZEIT-Manier.