Wiedervereinigung

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Russland wird keine Deals eingehen, was die Zukunft der Krim anbetrifft – mit diesen Worten kommentierte der Vizechef des Verteidigungsausschusses Franz Klinzewitsch einen Vorschlag aus dem US-Kongress, eine Aufhebung der Sanktionen an eine „Rückgabe“ der Krim zu knüpfen.

Im US-Kongress war am Samstag ein Entwurf eingebracht worden, in dem vorgeschlagen wird, die Sanktionen gegen Moskau nur dann zu beenden, wenn Moskau die Schwarzmeerhalbinsel Krim an die Ukraine „zurückgäbe“.

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Die Einwohner der Schwarzmeer-Halbinsel feiern in dieser Woche den zweiten Jahrestag der Wiedervereinigung mit Russland. Innerhalb dieser Zeit sind auf der Krim und in Sewastopol freie Wirtschaftszonen entstanden. Die Staatsverwaltung, das Finanzwesen und das Rechtssystem vor Ort laufen schon nach dem russischen Vorbild.


In der Sendung:

Das Theaterstück "Wessis in Weimar - Szenen aus einem besetzten Land" von Rolf Hochhuth handelt von der deutschen Wiedervereinigung, thematisiert den Ausverkauf der DDR und wurde 1993 uraufgeführt. RT Deutsch besuchte den Dramatiker und Schriftsteller und hat gefragt, ob er das Stück aus heutiger Sicht anders schreiben würde. Hochhuths Antwort: "Ich würde es noch radikaler schreiben".

Der 18. März 2014 wurde zum Tag der Eingliederung der Krim und der Stadt Sewastopol in das russische Staatsgebiet. In seiner Rede im Kreml legte der russische Präsident die Ursachen und Folgen dieses historischen Ereignisses dar.

In einer Dokumentation für den Sender Rossija 1 spricht Präsident Putin erstmals über die schwierigen Entscheidungen, die Russlands Regierung in Anbetracht des nationalistischen Putsches in der Ukraine mit Blick auf die Krim und den Donbass treffen musste. Als eine Umfrage auf der Krim eine 75-prozentige Zustimmung für eine Angliederung an die Russische Föderation erkennen ließ, veranlasste Putin die Durchführung und Sicherstellung eines Referendums.

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Die Wiedervereinigung der Krim mit Russland und das Internationale VölkerrechtIn der vergangenen Woche wurde in den deutschen Medien die Frage aufgeworfen, ob es zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier im Verhältnis zu Russland und auch in der Einschätzung der Ereignisse um die Ukraine ein gewisses Zerwürfnis gäbe.

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Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Deutschland wurde wiedervereinigt. Während die friedliche Revolution auf das Konto der DDR-Bürger geht, wäre die Wiedervereinigung beider deutscher Staaten ohne die Großzügigkeit der Russen womöglich bis heute nicht Realität.