Der NATO-Angriff auf Jugoslawien - Beginn einer Epoche des Krieges [S2 E71]

Heute jährt sich der NATO-Angriff auf Jugoslawien zum 17. Mal. Am 24. März 1999 beschloss die NATO ohne UN-Mandat und unter dem Vorwand, es gelte eine humanitäre Katastrophe abzuwenden, militärisch in den Kosovo-Konflikt einzugreifen und Jugoslawien zu bombardieren. Zu diesem traurigen Jubiläum präsentiert RT Deutsch eine Sondersendung von Der Fehlende Part.

Im Interview mit Jasmin Kosubek erklärt Jochen Scholz, damals Mitarbeiter im deutschen Verteidigungsministerium, dass er schon 1998 davon überzeugt war, dass dieser Angriff unrechtmäßig ist. Scholz versuchte im Vorfeld des Krieges die Öffentlichkeit von seiner Meinung zu überzeugen, was ihm jedoch nicht hinreichend gelang.

Norman Paech (Die Linke) reichte 1999 im Namen seiner Partei (damals noch PDS) eine Organklage beim Bundesverfassungsgericht gegen den Jugoslawienkrieg ein. Doch auch auf juristischem Weg lies sich der Angriff nicht stoppen. Im Fehlenden Part erinnert sich Paech an diese Zeit zurück.

Milenko Srećković stammt aus Serbien und war 17 Jahre alt als die NATO-Bombardierungen begannen. Im Interview erzählt er von seinen Erlebnissen während und nach des Krieges.

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