Wirtschaft

Nachrichten aus Wirtschaft

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Die Stimmung in den Vorstandsetagen ist mies. Ob die Weltwirtschaft in diesem Jahr zum Wachstum zurückkehrt, gilt längst nicht als sicher. Auch bei Gewinnprognosen sind die Konzernchefs vorsichtig. Weniger als ein Drittel, nur 27 Prozent aller Vorstände der weltgrößten Konzerne sehen die Weltwirtschaft in den nächsten zwölf Monaten auf einem aufsteigenden Ast. Im Vorjahr waren das noch 37 Prozent. Das geht aus der jährlichen PwC-Umfrage anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos hervor.

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Ungeachtet der Sanktionen kaufen die USA wieder russisches Erdöl. Die ersten 100.000 Tonnen der Sorte Urals sind vom russischen Primorsk aus auf dem Seeweg in die USA geschickt worden. Empfänger ist der US-Konzern Chevron, wie Reuters meldet. Der Deal wird über den Schweizer Rohstoffhändler Glencore abgewickelt, der einen Vertrag mit dem russischen Staatskonzern Rosneft hat. Es handelt sich um die erste Urals-Lieferung nach Übersee seit vier Jahren.

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Griechische Landwirte haben aus Protest gegen die geplante Renten- und Steuerreformen der Regierung wichtige Straßenverbindungen mit ihren Traktoren versperrt, berichtet der griechische Sender ERT. Die Traktoren seien auf den wichtigsten Verkehrsknoten aufgestellt worden. Unter Aufsicht der Polizei sind mehrere Hunderte Fahrzeuge zur Übergangsstelle Tempe, nahe Larisa, in Zentralgriechenland gekommen. „Wir werden das nicht dulden“, heißt es von den Teilnehmern der Protestaktion. 1000 bis 1200 Traktoren sollen bis zum 28. Januar bei Tempe bleiben.

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Russlands Goldreserven sind im Ergebnis des Jahres 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 17,27 Prozent (oder um 208,4 Tonnen) gestiegen. Mit Stand vom 1. Januar 2016 sind es 45,5 Millionen Unzen (1.415,21 Tonnen), ist Dokumenten der russischen Zentralbank zu entnehmen. Der Goldwert ist innerhalb des Jahres in den Gold- und Währungsreserven um 5,37 Prozent bis auf 48,563 Milliarden US-Dollar gestiegen — im Gegensatz zu den 46,089 Milliarden US-Dollar zum 1. Januar 2015. Der Anteil des Goldes an den Gold- und Währungsreserven wuchs in dieser Zeit von 11,96 Prozent auf 13,18 Prozent.

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Russlands Gaslieferant Gazprom hat dem ukrainischen Staatskonzern Naftogas eine Strafrechnung in Höhe von rund 2,5 Milliarden US-Dollar wegen Verstoß gegen die vertraglich gebundene Verpflichtung „take or pay“ erstellt.

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Noch in diesem Jahr soll das umstrittene Freihandelsabkommen mit den USA abgeschlossen werden. Insbesondere in Deutschland ist der Widerstand gegen TTIP stark ausgeprägt. Doch die Bundeskanzlerin sieht keinen Bedarf auf die Sorgen der Bundesbürger einzugehen. Der Bundestag hat zudem nach der aktuellen Informationslage kein wirkliches Mitspracherecht in Bezug auf das Abkommen.

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Im September hatte das Moskauer Stadtgericht entschieden, dass der Intertnet-Konzern 688 US-Dollar an einen russischen Staatsangehörigen zahlen muss. Der klagte, weil der Suchmaschinen-Spezialist seine privaten E-Mails gelesen hatte.

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Am Montag hat die Europäische Union ihr Sanktionsregime im Wirtschaftssektor gegen Russland um weitere sechs Monate verlängert. Europäische Unternehmen kritisieren indes, dass sie „Geiseln anti-russischer Sanktionspolitik wurden“. „Am 21. Dezember 2015 hat der Rat beschlossen, dass die EU Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis zum 31. Juli 2016 verlängert“, teilte der Europäische Rat auf ihrer offiziellen Webseite mit.

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