Wirtschaft

Nachrichten aus Wirtschaft

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Griechenland hat seinen ersten umfassenden Privatisierungsdeal über den Verkauf von 14 regionalen Flughäfen mit dem deutschen Unternehmen Fraport abgeschlossen. Immer wieder hatten bereits im Vorfeld internationale Gläubiger die Regierung in Athen dazu aufgefordert, neoliberale Wirtschaftsstrukturen zur Privatisierung staatlicher Einrichtungen einzuführen, um im Gegenzug einen von der Troika in Aussicht gestellten Rettungsfonds in Höhe von 86 Milliarden Euro zu erhalten.

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Um seine weltweiten Konsumenten zu beruhigen hat der Chemiegigant Monsanto ein Team zusammengestellt, das die Einstufung seitens der Weltgesundheitsorganisation WHO von Monsantos Verkaufsschlager Roundup, welches die Chemikalie Glyphosat enthält, als für Menschen "vermutlich krebserregend" in Frage stellen soll. Auffällig: Ein Großteil der eingekauften Forscher war vorher als Monsanto-Berater tätig.

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Der französische Finanzminister Michel Sapin hat den Vorschlag seines deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble, Griechenland solle vorübergehend aus dem Euro ausscheiden, kritisiert.

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Agrarproduzenten in EU-Ländern haben infolge des russischen Lebensmittelembargos bislang rund 5,5 Milliarden Euro verloren, wie der Präsident des in Brüssel angesiedelten europäischen Bauernverbandes (COPA), Albert Jan Maat, in der belgischen Hauptstadt mitteilte.

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Zunehmende prekäre Beschäftigungsverhältnisse für viele bundesdeutsche Arbeitnehmer, Stagnation der europäischen Wirtschaft, doch für die Vorstandschefs der 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands hat sich das Jahr 2014 sehr bezahlt gemacht. Durchschnittlich 5,9 Millionen Euro haben die deutschen Vorstandschefs im vergangenen Jahr verdient. Dies entspricht einer "Lohnsteigerung" von zehn Prozent. Davon kann der Rest der Republik nur träumen.

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Hat sich die EU verzettelt? In der Rückschau kann nur dieser Gedanke hängen bleiben. Der Sanktionsmarathon, der eigentlich Russland in Sachen Ukraine-Krise zu einem „Einlenken“ bewegen sollte, trifft Europas selbsternannte „Werteverteidiger“ offenbar stärker als Russland. Während Russen nun verstärkt nationale Produkte kaufen und damit die heimische Wirtschaft stärken, kann sich die stark exportorientierte EU-Wirtschaft trotz geldpolitischer Zaubertricks der EZB kaum von den Verlusten des letzten Jahres erholen.

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30.000 Euro. Für viele Arbeitnehmer ein Jahreslohn, für einige Bundestagsabgeordnete „die Prämie“, die sie erhalten wenn sie, eingeladen von Unternehmen, dort 30-minütige Reden mit "Informationen aus erster Hand" halten. Das Geld erhalten sie privat, für etwas, so argumentiert die Onlineplattform Abgeordnetenwatch „das zur Kernaufgabe ihrer Abgeordnetentätigkeit gehört“. Sie fordert ein Ende dieser Praxis.

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Um die Wirtschaft der EU zu stimulieren und einer Deflation vorzubeugen, beginnt die EZB mit einem noch nie dagewesenen Anleihenkauf in Höhe von einer Billion Euro, da alle anderen Maßnahmen für einen Aufschwung ausgeschöpft sind. Das bedeutet, es wird Geld gedruckt und zwar eine Menge. RT sprach mit dem Ökonomen Felix Moreno de la Cova über die Wirksamkeit dieser Geldschöpfungsprogramme.

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